Die Ebene von Qazvin hat seit die ersten Siedler
das iranische Plateau erreicht haben
Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. So glaubt man,
dass die Kassiten schon 2400 v. Ch. sich hier
niederließen. Im 16. Jahrhundert war Qazvin auch
die Safaviden Hauptstadt, bevor diese nach
Isfahan verlegt wurde. In Qazvin sind die
seldjukische Jame Moschee, die die grösste
Mihrab in Iran hat, das Grabmal Schahzade
Hosseins, einem muslimischen Heiligen, und die
theologische Schule von Heydariye zu
besichtigen. In der alten Hauptstadt der
Safaviden findet man viele Namen, die gewöhnlich
Isfahan in Errinerung bringen, aber eigentlich
ihren Ursprung in Qazvin haben. Leider hat
Qazvins Ali Qapu dem Sturm der Zeit nicht
widerstehen können. Das Tor und ein Teil des
Wachraumes sind alles, was heute noch erhalten
ist. Doch das Tchehel Sotun ist dank
umfangreicher Restaurationen in einem sehr guten
Zustand und beherbergt nun das Stadtmuseum.