Bekannt ist Schiraz für Gedichte, Rosen, Zypressen
und Nachtigallen, und sie ist die Haupstadt der
Provinz Fars. Wenig weiß man über das vorislamische
Schiraz, außer das der Sassanidenkönig Artoxerxes
hier um 212-241 n. Chr. seinen Regierungssitz hatte.
Die neuere Geschichte von Schiraz ist eng verknüpft
mit Karim-Khan Zand und seiner Dynastie. Das
bekannteste Überbleibsel aus dieser Zeit ist die
Vakil Moschee an der Zand Strasse. Außerdem stammt
auch die Zitadelle Arg-e Karim-khan aus dieser
Periode. Sie steht in Mitten der Stadt und gleicht
einer mittelalterlichen Festung. Schiraz ist auch
bekannt für die vielen wunderschönen Gärten, die die
Stadt zieren, wie zum Beispiel der Eram Garten, das
Narenjestan und Afif-Abad. Diese Gärten haben alle
lange von Zypressen gesäumte Pavillions.
Schiraz ist auch die Heimat von Sa’di und Hafiz, den
bedeutendsten iranischen Poeten. Beide liegen in
reich verzierten Gräbern. Beide haben in ihren
Werken ihre Heimatstadt hoch gelobt und verehrt.
In Schiraz liegt der Bruder des Imam Reza, Seyyed
Amir Ahmad, in seinem als „Schrein des König des
Lichts“ bekanntem Grabmal. Die Nassir-ol-Molk
Moschee aus der Zeit der Qadjaren sollte man jedoch
nicht verpassen.
Die Provinz Fars hat weitaus mehr zu bieten als nur
Schiraz. Einige der bedeutendsten archeologischen
Ausgrabungsstätten Irans, ja gar der Welt, sind über
die ganze Provinz verstreut. |