Tabriz ist die erste größere Stadt, die ein
Reisender aus der Türkei kommend erreicht. Die
Stadt ist unter den Mongolen im 13. und der
Ghara-Ghoyun-Lou Dynastie im 15. Jahrhundert
Hauptstadt gewesen. Djahan-Shah(1436-1467), ein
sehr aktiver Herrscher, vergrösserte und
verschönte Tabriz. Zu seinen Meisterwerken zählt
die Blaue Moschee aus dem Jahre 1465. Der Zahn
der Zeit hat an ihr genagt, mit etlichen
Invasionen und Erdbeben genagt, und nur
Fragmente der ursprünglichen farbenfrohen und
exquisiten Kachelornamente sind erhalten
geblieben, und deuten die einstige Pracht an.
Die Blaue Moschee ist eine der wenigen
vollständig überdachten Moscheen Irans.
Im Basar ist noch der alte Duft von Tabriz zu
spüren, mit Juwelen- und Schmuckverkäufern und
Teppichläden.
Sehenswert ist auch der Schah-Goli Pavillion auf
einem künstlichen See. In Tabriz gibt es ein
archeoloisches und ein anthropologisches Museum,
die die uralte Geschichte Azerbaidjans zur Schau
stellen.