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  Yasd

Marco Polo, der Yazd auf seinem Weg nach China besuchte, nannte  es „die gute und noble Stadt Yazd“.

Immer noch gelten die Einwohner dieser Wüstenstadt als vertrauenswürdig und arbeitsfreudig.

The Architektur in Yazd ist wohl die traditionellste im Iran, denn das Klima bedingt sie, und Yazd ist von den meisten Invasionen, wie die der Mongolen, verschont geblieben. Badgirs, die man überall im Iran sehen kann, erreichen ihre Perfektion in Yazd.

Yazd ist das Zentrum des Zoroastrianismus, und die meisten Anhänger dieser Religion leben hier, wo sie vor den Arabern Zuflucht gefunden haben. Es finden sich viele Feuertempel und Pilgerstätten hier.

Außerhalb von Yazd liegen zwei Dakhmas, die vom 17. Jahrhundert bis vor 40 bis 50 Jahren Tote Zoroastrier aufgenommen haben, damit die Leichen von wilden Tieren gefressen werden konnten, wie es ihr Glaube vorschreibt.

Die Freitagsmoschee in Yazd wurde 1324 von dem Mongolenherrscher Il-Khan Abu-Sa’id errichtet. Die simple und nüchterne Schönheit dieser eleganten Moschee wird von dem stattlichen Tor und den höchsten Minaretten Irans vervollständigt. Andere islamische Monumente der Stadt sind der Saldjuq Schrein, das Grabmal Seyyed Rukno-ddins und das Mausoleum Schams-eddins. Zu besichtogen sind auch der Mir Tchakhmagh Platz, die alten Häuser und der Dowlat Abas Garten.