Über 2000 Jahre alt, ist Takht-e Soleiman ein
Wahrzeichen des iranischen Kulturerbes.
Als eines der wichtigsten Kulturzentren der
iranischen Zivilisation, hat Takht-e Soleiman seine
Tage des ständigen Kommens und Gehens hinter sich
und liegt nun in Ruhe gebettet in den Afschar
Bergen, 45 km nordöstlich von Takab, in West
Azerbaidjan.
Die einzigen Wege Takht-e Soleiman zu erreichen sind
die Zanjan-Bijar und die Miandoab-Shahindej
Landstraßen. Die Entlegenheit des Monumentes hat wohl
dazu beigetragen, dass es kaum erforscht worden ist.
Der Palast war einst in der Zeit der Sassaniden und
Parther Sitz der Magier, der persischen Priesterkaste.
Die aufeinanderfolgenden Invasionen der Römer, Araber
und Mongolen zerstörten das Bauwerk dann. Der Palast
ist um einen See gebaut worden. Der See ist 80 Meter
breit und 120 Meter lang und bringt jede Sekunde 100
Liter Wasser an die Oberfläche. Sein blauer und
purpurner Glanz ist ein wahrhaft wundervoller Anblick. |