Isfahan

Tehran

Als eine der wichtigsten Städte Irans, besonders aus geschichtlicher Sicht, war Isfahan schon zur Zeit der Sassaniden unter dem Namen Spahan oder auch Spandan weithin bekannt. Seit über dreihundert Jahren ist Isfahan die Hauptattraktion für Reisende. Beidseitig des Zayanderud-Flußes liegt die nun drittgrößte iranische Stadt. Die Geschichte der Stadt reicht 2700 Jahre zurück, als eine jüdische Kolonie sich hier erstmals niederließ. Noch immer heißt eine Gegend hier Yahudiye. Der Höhepunkt Isfahans war im 17. Jahrhundert, als die Stadt von Shah Abbas dem Großen glanzvoll ausgebaut wurde, nachdem es Qazvin als Hauptstadt des Safawidenreiches abgelöst hatte. Eine Tour durch Isfahan sollte am Imam-Platz beginnen. Der Imam-Platz (Meydan-e Imam), von den Einheimischen auch gerne Meydan-e Naqsh-e Jahan oder Abbild der Welt genannt, wurde 1602 von Shah Abbas I. angelegt und ist als UNESCO-WELTKULTURERBE registriert. Mit 510 x 160 Metern ist er nach Pekings Tiananmen-Platz der größte und zugleich einer der schönsten Plätze der Welt. Er wurde in safawidischer Zeit nicht nur für Paraden und Versammlungen, sondern auch für Polo-Spiele und andere unterhaltsame Veranstaltungen benützt. Die Polo-Torsäulen aus Marmor sind noch an beiden Längsseiten zu sehen. Fast der gesamte Platz ist von Arkadengängen umgeben, in denen sich Geschäfte und Werkstätten befinden. Zum Ensemble des Platzes gehören die imposante Imam- oder ehemals Shah-Moschee am Südende, die herrliche Lotfullah-Moschee an der Ostseite, der Qeysariye- oder kaiserliche Basar am Nordende und an der Westseite der Ali Qapu-Palast. Die Schauseiten der vorher genannten Gebäude, darunter das Eingangsportal der Imam-Moschee, waren 1616 fertig gestellt, sodass die Umrandung des Platzes seitdem ihr heutiges Erscheinungsbild aufweist.

 

Die Imam-Moschee wird oft als Vollendung der mittelalterlichen islamischen Architektur angesehen. Die Verzierungen der nahen Sheikh Lotfollah Moschee gehören zu den besten Fliesenarbeitenarbeiten der Welt. Die Safawidenkönige residierten im Ali Qapu Palast, der an seiner Terrasse, deren Bedachung von hohen Holzsäulen getragen wird, leicht zu erkennen ist. Der Qeysariye-Basar ist einer der exotischsten und interessantesten im Mittleren Osten. Der Basar ist verbunden mit dem ältesten Handelszentrum der Stadt und mit der Freitagsmoschee. Diese Moschee ist über 1000 Jahre alt und wurde wahrscheinlich über einem alten zoroastrischen Feuertempel erbaut. Der aus safawidischer Zeit stammende königliche Chehel Sotun Garten-Palast enthält viele Gemälde der damaligen Epoche. Ein weiterer großer Garten-Pavillon ist der Kakh-e Hasht Behesht oder Palast der acht Paradiese. Isfahan hat auch viele schöne Brücken, darunter die Khaju-, die Si-o-se-pol- und die alte Shahrestan-Brücke. Shah Abbas brachte einen Großteil der christlichen Armenier von Djolfa in Nordiran nach Neu-Djolfa in Isfahan. Er erlaubte ihnen, viele Kirchen zu errichten, darunter die Vank-Kathedrale. Die Mutter Shah Sultan Husseins, des letzten Safawidenherrschers, ließ eine Medrese (theologische Hochschule) und eine Karawanserei in der Chahar Bagh Straße bauen. Die Karawanserei wurde zum Abbassi Hotel umgestaltet, wo die Gäste vom traditionellen Teehaus im Garten aus die gelb-türkisfarbene Kuppel der Medrese sehen können. Das Hotel bietet neben modernsten Einrichtungen ein Panorama persischer Künste, mit Malereien und Teppichen, Ornamenten, Kacheln und Spiegelarbeiten. In Isfahan sollte man auch das Harun-e Velayat Heiligtum, die Minar Jonban Moschee mit den schwankenden Minaretten und den sassanidischen Feuertempel nicht vergessen.

Jami‘ Mosque of Isfahan  Jami 'Moschee von Isfahan das lebendige Zeugnis der Entwicklung der iranischen Architektur in der islamischen Zeit Naqsh-e Jahan Square  Naqsh-e Jahan-Platz (Weltkulturerbe) und das Herzstück zu den majestätischen Sammlung von Palästen, öffentlichen Moschee, Koranschule, und Basar des ehrgeizigen Stadtplanung von Schah Abbas der Große.
Shah Abbassi(Imam) Mosque Shah Abbassi (Imam) Moschee entsteht ein wahres Gefühl der Harmonie mit seinem türkis Kuppel, Minarette und verzierten Portal-Gesims Sheikh Lotfollah Mosque   Sheikh Lotfollah Moschee bietet eine einzigartige Erfahrung künstlerischer Hingabe mit seiner hervorragenden dekorativen Elementen.
Ali Qapu Palace Ali Qapu Palace ein weiteres Meisterwerk in der Sammlung der Denkmäler aus dem 17. Jahrhundert rühmen eine reich verzierte Innendekoration. Grand Bazaar of Isfahan  Große Basar von Isfahan schmücken die Nordseite des Naqsh-e Jahan Square, die Anzeige verschiedener Arten von künstlerisch gestalteten Kunsthandwerk von Isfahan.
Chehel Sotun Palace Chehel Sotun Palace ein sehr kunstvollen Empfang Palast, in dem die Safawiden unterhielt die ausländische Würdenträger Golestan Palace Complex Hasht Behesht Palace ein architektonisches Meisterwerk, das Zeugnis von der Herrlichkeit der Safawiden Persien trägt.
Sio Se Pol  Sio Se Pol ruht majestätisch über dem breitesten Teil Zayandeh Rud, der längste Fluss der zentralen Iran. Khaju Bridge  Khaju Brücke ein luxuriöses Brücke, Ableitung ihre Inspiration aus und verbessert viele der Funktionen von Sio Se Pol.
Shahrestan Bridge  Shahrestan Brücke ein architektonisches Meisterwerk mit Nebenkanäle und zusätzliche Belüftungssysteme. Hammam-e Ali Gholi Agha  Hammam-e Ali Agha Gholi ein hervorragendes Beispiel für einen traditionellen Hamam und seine Gesamtgeist