Kermanshah

Kermanshah

Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz liegt im Westen Irans auf 1350 Metern Höhe und besitzt 800.000 Einwohner. Der bereits bestehende Ort wurde um 390 vom sassanidischen König Bahram mit einer Festung ausgestattet. Danach stieg Kermanshah schnell zu einem bedeutenden Zentrum an der Handelsstraße zwischen Hamadan und Ktesiphon auf. Heutzutage gilt die Tekiyeh Maoven ol-Molk mit ihren vielen farbigen Fliesenbildern als besondere Attraktion der Stadt. Das zentrale Gebäude wurde 1890 errichtet, um hier Taziyeh-Passionsspiele im Gedenken an den Tod Imam Hoseyns bei Kerbala im Jahre 680 aufzuführen. Um 1910 veranlasste Moaven ol-Molk, eine einflussreiche Kermanshaher Persönlichkeit, Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten. Der Komplex besteht seither aus drei Teilen. Die Hoseyniyeh wird von den zentralen Innenhallen und –räume gebildet. Dort befinden sich Fliesen-Bilder, welche die Vorgänge bei Kerbala darstellen. Dann gibt es die überkuppelte Zaynabiyeh, wo sich die Frauen versammeln, und die Abbasiyeh, die den Innenhof mit Wasserbecken und Gärten umfasst und wo gegenwärtig das Stadtmuseum untergebracht ist. In der Abbasiyeh befinden sich auch Fliesenbilder mit profanen historischen Motiven. Die Sassanidenkönige wählten die nahen Felsklippen von Taq-e Bostan, 6 Kilometer nordöstlich von Kermanshah, als Bauplatz beeindruckender Felsreliefs. Eine heilige Quelle entspringt der Felswand und füllt einen spiegelnden See. Eines der eindrucksvollsten Reliefs, das in die größte Grotte gemeißelt wurde, zeigt die reitende Gestalt Khosrows II. (591-628 n. Ch.) auf seinem Lieblingsross, Schabdiz. Pferd und Reiter sind voll gepanzert. Zwei weitere Reliefs zeigen die königliche Eber- und Hirschjagd. Dabei treiben Elefanten die Eber aus dem Schilfdickicht eines Sees. Der König in seinem Boot und Harfen spielende Musikantinnen in einem anderen Boot begleiten die Jagd. Diese Bilder sind Darstellungen des damaligen Lebens. Ein weiteres Relief macht einen Sprung von 1300 Jahren und zeigt den Qadjaren König Fath-Ali Shah auf seinem Thron.

Bisotun  Bisotun (Weltkulturerbe), auf einem hohen Felsen geschnitten intakt bleibt eine der bekanntesten Websites in Vorderasiatische Archäologie, die berühmte Felsrelief der Achämeniden König Darius I. (reg. 522-486) zum Gedenken an seinen Sieg über seinen Rivalen. Tagh-e Bostan  Tagh-e Bostan (Prospective-Weltkulturerbe), die Sassaniden Pracht in zwei herrlichen Grotten von feinen persischen Skulptur, die königliche Jagdszenen , wahre Erzählung Wandmalereien aus Stein und fast pictographic im Detail enthalten.
Temple of Anahita at Kangavar Tempel von Anahita an Kangavar (Prospective-Weltkulturerbe), einem bedeutenden Heiligtum der Anahita enorme Blöcke von Quadersteinen der iranischen Konstruktionstechnik erbaut gewidmet, entsprechend den neuen historischen Quellen und archäologische Beweise. Tekkiye Mo'aven ol-Molk Tekkiye Mo'aven ol-Molk eine unterscheidend schiitische Kuppelkammer mit einer erstaunlichen Verschmelzung der Bilder von der großen Schlacht Karbala, Koran Szenen, vorislamischen Gottheiten, Shahnameh Könige europäischen Dörfer und lokale Honoratioren in Kostümen des 19. Jahrhunderts eingerichtet.